Fische & Wirbellose

Mehr als die Hälfte der heute lebenden Wirbeltierarten sind Fische. Mit den anderen Wirbeltieren wie Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren haben sie vieles gemeinsam. In mancher Hinsicht unterscheiden sie sich aber vollkommen von anderen Tieren. Sie gliedern sich in die kieferlosen Fische und in zwei kiefertragende Gruppen, die Knorpelfische und die Knochenfische. Knorpelfische, zu denen Haie und Rochen gezählt werden, besitzen ein Knorpelskelett und haben keine Schwimmblase. Stattdessen sorgt eine grosse, fette Leber für den Auftrieb im Wasser. Ihre Kiemen sind nicht wie bei den Knochenfischen durch einen Kiemendeckel verdeckt. Knochenfische, zu denen die übrigen Fische gehören, haben ein Knochenskelett. Eine Schwimmblase ermöglicht ihnen das bewegungslose Schweben im Wasser.

Als Wirbellose bezeichnet man alle Tiere ohne Wirbelsäule. Zu dieser Gruppe von Lebewesen gehört die Mehrzahl aller bekannten Tierarten. Innerhalb dieser Gruppe machen die Gliederfüsser die grösste Untergruppe aus. Rund 80 Prozent aller bekannten Tiere gehören dazu,beispielsweise die Insekten, Spinnen und Krebse. Im Gegensatz zu den Wirbeltieren besitzen Gliederfüsser ein Aussenskelett, welches aus Chitin besteht und einen harten Panzer bildet. Die einzelnen Glieder sind mit weichhäutigen Zwischenstücken verbunden. Beim Wachstum häuten sie sich.