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Öffnungszeiten
  • März bis Oktober 09.00-18.00 Uhr
  • November bis Februar 09.00-17.00 Uhr
Anreise

Walter Zoo
Neuchlen 200, CH-9200 Gossau SG 2
+41 71 387 50 50info(at)walterzoo.ch

Igelpflegestation: ein Beitrag zur einheimischen Natur

In unserer Igelpflegestation werden pflegebedürftige Igel nach telefonischer Voranmeldung aufgenommen und behandelt, bis sie wieder gesund genug sind, um sie dem Finder zur Wiederauswilderung zurückzugeben. Auf dem angegliederten Naturlehrpfad kann die einheimische Natur erlebt werden und Sie erhalten Tipps, wie auch Sie in Ihrem Garten die einheimische Natur fördern können.

Sie haben einen hilfsbedürftigen Igel gefunden? Hier lesen Sie, was zu tun ist.

Die Station kann gleichzeitig rund

14

Igel pflegen.

 

Die Station schliesst eine seit 

2005

bestehende Versorgungslücke.

315

Igel wurden 2020 aufgenommen.

Die Station kann gleichzeitig rund

14

Igel pflegen.

 

Die Station schliesst eine seit 

2005

bestehende Versorgungslücke.

315

Igel wurden 2020 aufgenommen.

Igel gefunden. Was nun?

Es gibt wohl kaum ein Wildtier, welchem wir in unseren Gärten so oft begegnen wie der Igel. Einen Igel darf man nicht einfach so aus der Natur entfernen. Nur Igel mit einem ernsten Problem sollen in eine Pflegestation gebracht werden. Dort werden sie nur solange gepflegt, bis sie wieder selbstständig überlebensfähig sind.

Nehmen Sie nur Igel auf, die dringend Hilfe benötigen. Fassen Sie Igel nur mit Handschuhen an. Kontaktieren Sie uns im Zweifelsfall, damit wir Sie umfassend beraten können. 

Wir können keine Igel ohne telefonische Voranmeldung annehmen!
Igeltelefon +41 76 573 65 21

Igeltelefon Zeiten
9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr 

Welche Igel brauchen Hilfe?

  • Sichtbare äussere Verletzungen
  • Verfangen in einem Zaun oder Netz
    • Den Igel nicht rauszerren, sondern das Netz vorsichtig rundherum aufschneiden. Schnüre direkt am Igel sollten nur von Fachpersonen entfernt werden, ansonsten könnte der Igel noch mehr verletzt werden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Fliegeneier oder -maden am Körper: Fliegen schwirren um den Igel und dieser wehrt sich nicht dagegen.
  • Wenn Igel übermässig Zecken oder Flöhe aufweisen, ist dies ein schlechtes Zeichen, vor allem wenn die Parasiten übermässig im Gesicht zu sehen sind.
  • Der Igel liegt apathisch da, kugelt sich bei Berührung (mit Handschuhen) nicht ein.
  • Der Igel ist torkelnd oder hinkend unterwegs.
  • Der Igel bewegt sich im Kreis und/oder hat Schaum vor dem Mund.
  • Stark hustend/keuchend
    • Viele Igel haben Lungenwürmer, welche Husten verursachen können. Wenn der Igel sonst fit wirkt, kann das Husten über wenige Tage beobachtet werden. Falls keine Besserung eintrifft, ist der Befall der Würmer zu hoch und er muss behandelt werden.
  • Der Igel hat Schnappatmung, bewegt also beim Atmen seinen Mund auf und zu.
  • Abgemagert, das heisst ziegelsteinförmiger Körper mit deutlicher Nackenfalte (gesunde Igel haben rundliche, birnenförmige Körper).

Hilfsbedürftige Igelsäuglinge

Zu erkennen an den geschlossenen Augen, rosa bis gräulicher Hautfarbe, helle Stacheln und kein bis nur wenig Fell. Achtung: Wenn Jungigel ohne Handschuhe angefasst werden oder in Kontakt mit einem Hund kommen, kann es sein, dass die Mutter sie nicht mehr annimmt. Zuerst beobachten, ob sie innerhalb einer Stunde von der Mutter ins Nest zurückgeholt werden. Wenn in den Vortagen ein Igel in der Nähe überfahren wurde, könnten dies die Jungtiere sein. Falls die Mutter sie nicht zurückholt, rufen Sie uns an und halten Sie in der nächsten Zeit Ausschau nach Geschwistern. 

Igel mit folgenden Merkmalen brauchen KEINE Hilfe

  • Igel, wenn:
    • sie im Sommer mindestens 300 g wiegen und ihnen sonst nichts fehlt.
    • sie nach dem ersten Kälteeinbruch im Herbst/Winter (unter 0 °C) mindestens 600 g wiegen und ihnen sonst nichts fehlt.
  • Nicht alle Igel machen zur gleichen Zeit Winterschlaf:
    • Adulte (mehrjährige) Igel gehen üblicherweise früher in den Winterschlaf als Jungigel aus dem gleichen Jahr.
    • Wenn es einige Tage über 0 °C war, kann es sein, dass Igel erwachen und unterwegs sind.
  • Einem Igel, der sich wehrt (faucht) oder wegrennen möchte, geht es meist nicht allzu schlecht.
  • Tagaktivität allein heisst nicht, dass ein Igel Hilfe braucht.
  • Wenn das Nest eines Igels oder einer Igelfamilie gestört wurde, dieses mit dem vorhandenen Nestmaterial wieder locker zudecken und ansonsten in Ruhe lassen. Igelmütter können unter Stress ihre Jungen verbeissen.

Der Igel braucht Hilfe. Was soll ich tun?

  • Bitte kontaktieren Sie uns unter +41 76 573 65 21.
  • Erreichen Sie uns nicht, dann richten Sie dem Igel eine Notunterkunft her:
    Legen Sie Ihre Badewanne oder eine grosse Kartonschachtel mit Zeitungspapier aus. Legen Sie eine zweite kleinere Kartonschachtel mit Zeitungspapierstreifen ausgestopft als Unterschlupf hinein. Bieten Sie dem Igel Katzenfutter und Wasser (keine Milch!) an.
  • Notieren Sie sich Fundort und Fundzeit.
  • Kontaktieren Sie uns erneut.

Der Igel ist offensichtlich schwer verletzt. Was soll ich tun?

  • Nehmen Sie den Igel mit Gartenhandschuhen oder einem Tuch vorsichtig auf und legen Sie ihn in eine Kartonschachtel (keine Milch geben!).
  • Notieren Sie sich den genauen Fundort und Fundzeit.
  • Rufen Sie unser Igeltelefon unter +41 76 573 65 21  an.
  • Erreichen Sie uns nicht und es handelt sich offensichtlich um einen Notfall, wenden Sie sich für Beratung an die Igelstation Frauenfeld (+41 79 944 65 32) oder an den Notfalltierarzt Ihres Kantons.
    St. Gallen: +41 71 385 66 88
    Appenzell: +41 71 787 18 19
    Thurgau: +41 76 414 28 23